CDU Lindlar stellt Eilantrag: Erlass der KiTa Gebühren gefordert

Die CDU-Fraktion beantragt, die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten vorerst und unverzüglich nicht mehr einzuziehen sowie zu viel bezahlte Beiträge zu erstatten.

Gleiches sollte für Eltern gelten, deren Kinder die Angebote der OGS wahrnehmen. Der Einzug der Beiträge sollte erst dann wieder erfolgen, wenn die jeweiligen Betreuungsstätten wieder zur Verfügung stehen.

Es wird gebeten, diesen Antrag notwendigenfalls auch an die zuständigen Stellen des Oberbergischen Kreises weiterzuleiten.

Die voranschreitende Ausbreitung des Coronavirus und die zur Eindämmung der damit einhergehenden Pandemie notwendigen Maßnahmen dingen Politik und Gesellschaft zum Handeln und zum Dulden auch schwieriger Situationen. So sind die Betreuungseinrichtungen wie Kitas geschlossen. Der Besuch der Schulen ist unmöglich und auch das Betreuungsangebot der „offenen Ganztagsschule“ (OGS) steht den Eltern nicht mehr zur Verfügung.

Das Berufsleben fordert von vielen Eltern dennoch unverändert ein, an ihren Arbeitsplätzen präsent zu sein. Manchmal gibt es die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Und dennoch löst das alles das eigentliche Betreuungsproblem nicht. Daher sollten Eltern in diesen durch die Krise bedingt unsteten Zeiten nicht auch noch zur Kasse gebeten werden, wenn es für die gezahlten Gebühren keine Gegenleistung gibt! Dies würde zurecht als ungerecht empfunden. Auch wenn die kommunalen Haushalte nicht üppig ausgestattet sind, sollten die ersparten Beiträge die jeweiligen privaten Haushalte in diesen Krisentagen entlasten und somit den Kindern und Eltern schnellstmöglich zugutekommen.

Das ist vor allem auch ein wichtiges Signal für alle Eltern, die über ein geringes Einkommen verfügen.