Informationen zur beabsichtigten 5. Erweiterung des Industrieparks Klause

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Erweiterung des Industrieparks Klause (IPK) wird derzeit in der Öffentlichkeit, d.h. vor allem in der Lokalpresse und in den Sozialen Medien thematisiert.

Hierbei mischen sich in eine wahrnehmbare Zustimmung zu diesem Projekt skeptische Stimmen und auch vereinzelter Widerstand.

Für die CDU Lindlar ist dies ein Anlass, Sie über unsere Haltung zu diesem Thema zu informieren. Wir schätzen kontroverse Diskussionen und einen offenen Umgang mit den Argumenten, die für eine Erweiterung des Industrieparks sprechen, ebenso wie jene, die sich gegen dieses Projekt richten. Uns geht es um Sachlichkeit in einer emotionalen Phase wichtigster Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde.

Dieser Artikel soll Ihnen einen ersten Überblick über unsere Ziele und den Hintergrund maßgeblicher Abwägungen zugunsten einer Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebietes geben.

Ganz im Vordergrund steht bei uns eine zukunftsfähige, an Nachhaltigkeit orientierte Gemeindeentwicklung. Getragen von den guten Erfahrungen, die die Gemeinde Lindlar mit den bisherigen Entscheidungen der CDU für eine günstige Wirtschaftsentwicklung getroffen hat, halten wir daran fest, die bis in die Jahre 2004/2005 zurückgehenden, im Regionalentwicklungsplan festgelegten Erweiterungspläne umzusetzen. Hierbei sollen ökologische Aspekte eine genauso große Rolle spielen wie die existenzsichernde Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die hiermit einhergehende Entwicklung des sozialen Zusammenhalts.

Eine nicht zu verschweigende Herausforderung stellt zudem die Verpflichtung zur interkommunalen Entwicklung dieses Gebietes gemeinsam mit der Gemeinde Engelskirchen dar. Diese Zusammenarbeit muss fair und gerecht gestaltet werden.

Eine nicht zu verschweigende Herausforderung stellt zudem die Verpflichtung zur interkommunalen Entwicklung dieses Gebietes gemeinsam mit der Gemeinde Engelskirchen dar. Diese Zusammenarbeit muss fair und gerecht gestaltet werden.

Bei unserem Engagement für die 5. Erweiterung des Industrieparks Klause lassen wir uns von folgenden Überzeugungen leiten:

Die Erweiterung schafft und sichert Existenzen.

Gemeinsam mit Experten gehen wir davon aus, dass durch die Erweiterung bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen können. Dies ist vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung und der sich ändernden Arbeitswelt nötiger denn je. Deshalb legen wir Wert auf innovative Arbeits-plätze, die jungen Menschen für die Zukunft eine gute Perspektive geben, im ländlichen Raum zu arbeiten und zu leben. Wir fühlen uns den jungen Menschen im Sinne der Generationengerechtigkeit besonders verpflichtet. Denn unsere Aufgabe ist es, jetzt den Grundstein für den Wohlstand kommender Generationen zu legen. Davon profitieren vor allem Familien doppelt: Gute Arbeitsplätze sichern die Existenz und dank kurzer Arbeitswege bleibt mehr Zeit fürs Familienleben. Zudem werden sicherlich einige wertvolle Ausbildungsmöglichkeiten entstehen. Eine Investition in die Zukunft der Jugend. 

Ausgleich zwischen Mensch und Umwelt gestalten

Schlagreife Bäume wie jene in dem 26 ha umfassenden Erweiterungsgebiet des Industrieparks Klause dürfen einer schlagkräftigen Wirtschaftsentwicklung guten Gewissens weichen.

Das deutsche Forstrecht ist über 170 Jahre alt und hat weltweiten Vorbildcharakter. Es darf jährlich nur so viel Holz gefällt werden, wie nachwächst. Daran ändert auch eine Rodung des ökologisch minderwertigen Fichtenwaldes im Erweiterungsgebiet nichts. Denn die Bäume dort haben ihre Schlagreife erreicht und können sinnvoll als CO2-Speicher fungieren, wenn sie z.B. als Bauholz dienen.

Seit Jahrzehnten werden in der Fällzeit (Herbst/Winter) in Deutschland täglich ca. 500.000 Festmeter Holz geschlagen. Das sind 1.500 ha Wald pro Tag. Trotzdem wächst seit 170 Jahren der Holzvorrat in Deutschland stetig!

Alle gesetzlichen Vorgaben zum ökologischen Aus-gleich werden beachtet. Zudem wurden bereits 10,89 ha von insgesamt 21 ha Nadelholzwald im Zuge der letzten Erweiterung vor einigen Jahren durch Neuanpflanzungen (Mischwald) kompensiert. Bei der Annahme einer Bindung von ca. 13 t CO2 pro Jahr und ha Wald über alle Altersklassen der Bäume hinweg ist perspektivisch eine CO2-Ersparnis von ca. 143 t CO2 pro Jahr möglich!

Übrigens beträgt die Gesamtgewerbefläche in Lindlar derzeit lediglich 1,6 % der Gesamtfläche (in NRW sind dies durchschnittlich 2,2 % und hier damit deutlich weniger als in NRW)!

Also haben wir wirklich keinen Grund für ein schlechtes Gewissen, wenn wir diese Fläche der wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit unter weitmöglichster Berücksichtigung ökologischer Aspekte widmen!

Wir bahnen der Zukunft den Weg.

Vorhandene Infrastrukturen sprechen für die Fortentwicklung des IPKs. Das Industrie- und Gewerbegebiet liegt besonders verkehrsgünstig in Nähe zur Autobahn A4 und ist über umliegende Straßen ohne klimaschädlichen Stau vor allem für die Menschen aus Lindlar und Umgebung sehr gut erreichbar.

Der Ausbau des Bus– und Bahnnetzes soll auch hier für eine noch bessere Verkehrsanbindung sorgen, ohne auf den Individualverkehr angewiesen zu sein. Auch auf den Datenautobahnen im IPK heißt es „freie Fahrt für Lindlars Daten“. Der Ausbau und die Ertüchtigung der Internetanbindung mit Übertragungsraten von 1.000 MBit/s bieten einzigartige Voraussetzungen, um im Zeitalter der Digitalisierung (z.B. Industrie 4.0) zu bestehen.

Wir sind bereit. Auch zum Dialog.

Wir wünschen uns einen guten Austausch mit allen Beteiligten und interessierten Mitbürgern. Wir sind bereit, einen Bogen zwischen Wirtschaft und Umwelt zu spannen.

Wir werden uns auch weiterhin dafür ein-setzen, ökologisch sinnvolle Maßnahmen in die Planungen miteinzubeziehen. Auch seitens der zukünftigen Bauherren sollten ökologische Anliegen bei der Gestaltung der Gewerbegebäude Berücksichtigung finden. Das könnte beispielsweise durch moderne und effiziente Energiegewinnungstechniken, die wir gezielt baurechtlich ermöglichen wollen oder Vermeidung übermäßiger Flächenversiegelung geschehen.

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

wir machen es uns nicht einfach. Die Entscheidung zugunsten der Erweiterung soll eine Entscheidung zum Wohle der kommenden Generationen sein.

Wir gestalten Lindlars Zukunft – den Generationen gerecht!

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