CDU Lindlar verleiht den Stillen Bürgerpreis 2018

Lindlar - Die CDU Lindlar hatte zum Festakt zur diesjährigen Verleihung des Stillen Bürgerpreises für das Lindlarer Ehrenamt geladen. Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg wurden als Preisträger geehrt. NRW Innenminister Herbert Reul als Hauptredner würdigte das Ehrenamt.

Unsere Preisträger 2018: Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg

NRW-Innenminister Herbert Reul würdigte in seiner Festansprache das Ehrenamt

Dr. Carsten Brodesser MdB, Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, Peter Biesenbach Justizminister NRW, Preisträger Karl-Heinz Knippenberg, Herbert Reul Innenminister NRW, Moderator Werner Sülzer, Preisträgerin Maria Müller, Gerd Werner, Landrat Jochen Hagt

Die CDU Lindlar hatte in die Lang Academy Lindlar eingeladen, um auch in diesem Jahr den Stillen Bürgerpreis für besonders ehrenamtlich engagierte Bürger zu verleihen. Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten in der Gemeinde Lindlar geehrt, die ohne Aufhebens Gutes für Ihre Mitmenschen leisten und sich dabei vorbildlich für andere einsetzen.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes vor ca. 250 Gästen und Ehrengästen wurden dieses Jahr Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg mit dem Stillen Bürgerpreis ausgezeichnet. Maria Müller – engagiert sich seit dem frühen Tod Ihres ältesten Sohnes für den Förderverein für krebskranke Kinder (Deutscher Mieterbund e.V., Berlin). Neben Ihrem persönlichen Engagement für den Verein u.a. der Errichtung des Elternhauses auf dem Gelände der Uniklinik, hat sie über viele Jahre Spendengelder in ehrenamtlicher Tätigkeit gesammelt. Karl-Heinz Knippenberg  – ist seit vielen Jahren Prädikant der Ev. Kirchengemeinde und predigt seit unzählbaren Jahren ehrenamtlich. Sein besonderes Anliegen war und ist es, Brücken zu schlagen im Rahmen der Ökumene, durch das Zugehen auf Menschen in Not und durch das Bemühen, Migranten und Asylbewerber in die Lindlarer Gemeinschaft zu integrieren. Für dieses Engagement wurde er bereits mit dem  Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Brodesser gratulierte den Preisträgern und konnte viele Eindrücke aus dem aktuell turbulenten Geschehen in Berlin berichten. Sein Hauptaugenmerk lag auf der Orientierung in schwierigen Zeiten und der Wahrnehmung der Bürger durch die Politik: „Die Politiker müssen wieder näher auf die Bürger eingehen. Aber auch die Bevölkerung muss mitmachen. Ein neuer Dialog zwischen Politik und Bevölkerung ist gewünscht.“

Bürgermeister Dr. Georg Ludwig würdigte in seiner Laudatio die beiden Preisträger. "Die beiden Preisträger gelten spätestens jetzt als bekannte Größen der Gemeinde. Sie tragen dazu bei, dass es Menschen besser geht. Sie stehen für eine Gesellschaft, die von Nähe und Miteinander geprägt ist.“

Zu guter Letzt hielt der Ehrengast und Innenminister von NRW Herbert Reul die Festansprache.  Er verstand es das Ehrenamt zu würdigen und dabei wie gewohnt unterhaltsam aus seinem Alltag als Innenminister zu berichten. Er plädierte dafür auch mal positiv über die erfolgreiche Arbeit im Ehrenamt zu berichten. Besonders verdeutlichte er seine Wertschätzung für die Polizei und Feuerwehr und den oftmals fehlenden Respekt für deren Arbeit: „Nulltoleranz bedeutet konsequent sein. Respekt muss sich in kleinen Schritten zurückgeholt werden. Jeder Bürger muss ein Stück Verantwortung für sich selbst übernehmen.“

Der feierliche Rahmen wurde durch die musikalische Begleitung des Orchesters der Musikschule Engelskirchen abgerundet. Zum Abschluss erfolgte noch ein Empfang mit Getränken und Fingerfood zum zwanglosen offenen Gedankenaustausch besonders über die aktuelle politische Lage.